
Das denkmalgeschützte Mühlengebäude wurde saniert und in eine Kulturstätte mit Gastronomie und Museum umgebaut.
Erbaut wurde die Mühle 1880. Sie besteht aus einem L-förmigen Industriegebäude und ist in jeweils zwei fünfgeschossige und zwei sechsgeschossige Abschnitte unterteilt. Die Bestandskonstruktion wurde ganzheitlich denkmalgerecht saniert und feuerbeständig ertüchtigt. Erschlossen wird das Gebäude über ein neues integriertes Treppenhaus.
Das Tragwerk mit der komplexen Geometrie des Treppenhauses wurde in einem dreidimensionalen (3D) Rechenmodell geplant. Die bestehende Tiefgründung des Gebäudes auf Holzpfählen ist durch biologischen Befall stark geschädigt und wurde mittels Hochdruck Injektionsverfahren (HDI) ertüchtigt.
Sich harmonisch in den Bestand einfügend, wurde die Kulturmühle um ein Theatergebäude erweitert.
Der sechsgeschossige Theaterneubau wird von vorhanden Bohrpfählen getragen, die bereits im Jahr 1980 für eine abgerochene Siloanlage eingebracht wurden. Zusätzlich wurde mit ergänzenden Pfählen nachgegründet.
Die Abdichtung der Gründung erfolgte mit einem wasserundurchlässigen Beton (WU).
Der Gewerbehof ist ein Raum für Kreativität. Eröffnend und zukunftsweisend gewann der Neubau des Gewerbehofes Jaffe 12 den 2. Platz des BDA Hamburg Architekturpreises 2016. Das Tragwerk der Stahlbetonkonstruktion ist für eine flexible Nutzung angelegt.
Als Fassadenkonstruktion wurde eine Cortenstahlkonstruktion gewählt. Die Gründungskonstruktion auf Pfählen wurde als weiße Wanne in wasserundurchlässigen Beton (WU) ausgeführt.
Pergolenviertel - Wohnhaus
In einem 4 Häuser umfassenden Wohnkomplex mit begrünten Dachflächen wurden 92 barrierefreie Neubauwohnungen, 3 Gewerbeflächen und eine Tiefgarage geschaffen.
Aufgrund der benachbarten Bahnanlage musste das Tragwerk des Gebäudes als schwingungsunempfindliche Konstruktion konstruiert und bemessen werden.
Die Abfangung des Wohngebäudes wird über eine komplexe Abfangekonstruktion über der Tiefgarage abgefangen.
Im Bereich des Deichtorplatzes wurden die Kasematten in zwei Abschnitten 1911 und 1913 Überdacht. Dies erfolgte mittels einer mit Mauerwerk ausgefachten Stahlhallenkonstruktion. 1989 wurden die Markthallen zu einem Museumsgebäude umfunktioniert.
Die Deichtorhalle im Herzen Hamburgs wurde ab 2013 umfassend saniert. Seit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten sind dort Großprojekte zeitgenössischer Kunst als Gesamtkunstwerk erlebbar. Im Zuge des Umbaus erfolgte eine denkmalgerechte Sanierung der Stahlkonstruktion sowie der Betonkonstruktion. Die Einbauten wurden als Holzständerkonstruktion geplant und ausgeführt.
Standort: Hamburg
Bearbeitung: 2013-2015
Bauherr: Deichtorhallen Hamburg GmbH
DE-VAU-GE Lüneburg
Für die Industrieanlage wird ein umfassendes Löschanlagen- und Brandschutzkonzept entwickelt, inklusive Umbau und Neubau von Rohrleitungen, eines Sprinklertanks und eines Pumpengebäudes.
Gesamtplanung eines BHKW-Gebäudes inkl. Rohrbrücken. Planung von diversen anlagentechnischen Einbauten in die Bestandskonstruktion.
Standort: Lüneburg
Bearbeitung: seit 2023
Bauherr: DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH
BRI: 39.702 cbm
Unsere Leistungen:
Objektplanung, Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz
Parkhaus ZOB - Kiel
Neubau eines Parkhauses in Stahlbetonbauweise auf einer Tiefgründung in zentraler Lage von Kiel. Das Parkhaus umfasst sechs Parkebenen.
Die Erdgeschossebene wird als Busbahnhof genutzt.
Standort: Kiel
Bearbeitung: 2017-2018
Bauherr: Landeshauptstadt Kiel – Eigenbetrieb Parken
Architekt: gmp Gerkan, Marg und Partner
BRI: 83.000 cbm
Unsere Leistungen:
Tragwerksplanung
Rings um den zu erhaltenden Baumbestand, entstanden in einem Gebäudekomplex 92 Wohnungen, Handwerkerhöfe und eine Kita. Die Wohneinheiten gliedern sich in fünf nebeneinander angeordnete unterkellerte Wohngebäude mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss.
Der sich quer an die Wohngebäude anschließende Gewerberiegel ist dreigeschossig und beinhaltet eine Tiefgarage. Durch die komplexe Gebäude- und Geschossstruktur wurden diverse statisch notwendige Abfangebenen erforderlich. Durch die Berechnung in einem dreidimensionalen (3D) Rechenmodell konnte eine wirtschaftliche Tragwerkskonstruktion entwickelt werden.
Standort: Hamburg
Bearbeitung: 2017-2019
Bauherr: Marn & NGEG Objekt Rissen II GmbH & Co.KG
Architekt: HS Architekten
BRI: 20.800 cbm
Unsere Leistungen:
Tragwerksplanung, Bauphysik
Bei der Sanierung und Instandsetzung der denkmalgeschützten Fachwerkhäuser, wurden neue Räumlichkeiten für eine Logopädieschule geschaffen.
Die eingeschossigen Bestandsgebäude mit Dachgeschoss stammen aus den Jahren 1910 und 1911. Sowohl die Dach-, als auch die Deckenkonstruktionen sind aus Holz und wurden denkmalgerecht saniert und umgebaut.
Standort: Geestacht
Bearbeitung: 2023-2024
Bauherr: VAMED Klinik Geesthacht GmbH
Architekt: HEPA
BRI: 3.729 cbm
Unsere Leistungen:
Tragwerksplanung, Bauphysik
Harmonisch einfügend zwischen den Bäumen eines Waldgrundstückes wurde ein zweistöckiges Tiny House aus Beton mit Holzfassade realisiert.
Das Erdgeschoss ist vollgeschossig, beim ersten Obergeschoss handelt es sich um ein Staffelgeschoss.
Standort: Bardowick
Bearbeitung: 2020-2022
Bauherr: -
BRI: 330 cbm
Unsere Leistungen:
Tragwerksplanung
Steakhausgebäude In massiver Blockstammbauweise an diversen Standorten in Deutschland als Sonderbau der Gebäudeklasse 3.
Es erfolgten die Nachweise für die Holzkonstruktion des Gebäudes sowie für die Stahlbetonkonstruktion für verschiedene Standorte mit unterschiedlichen Anforderungen aus Wind, Schnee, Erdbeben und Bodenbeschaffenheit.
Standort: Bispingen, Bensheim, Bocholt, Bad Hersfeld, Wolfsburg, Karlsdorf, Bornheim, Paderborn
Bearbeitung: 2021-2026
Bauherr: Timberjacks real estate
BRI: 10.869 cbm
Unsere Leistungen:
Tragwerksplanung und konstruktiver Brandschutz
Für den Zugang zu einem Museumsboot wurden zwei Gangways in Stahlbauweise bebaut. Die Peking ist ein schwimmendes Gebäude, da es aufgrund der fehlenden Schiffsschotten und der fehlenden Motorisierung die Zulassung als seegängiges Schiff nach heutigen Vorschriften verloren hat.
Aus baurechtlichen Gründen sind die Gangways nun als Zuwegung im Sinne von Fußgängerbrücken zum Schiff zu sehen. Daher erfolgte eine nachträgliche Bemessung der Gangways als Fußgangerbrücken nach aktuellen Vorschriften und nach Richtlinien der HPA.
Die Neue Bahnbrücke Kattwyk (NBK) ist eine bewegliche Eisenbahnbrücke über die Süderelbe bestehend aus drei einfeldrigen stählernen Fachwerküberbauten, zwei festen Seitenfeldern (Stützweiten ca. 76 m) und dem mittleren Hubteil (Stützweite ca. 131 m).
Das Hubteil wird mittels Seilen und Gegengewichtsausgleich an etwa 80 m hohen Pylonen hochgezogen, die auf den Strompfeilern gegründet sind. Der Betrieb der beweglichen Brücke erfolgt aus dem Steuerstand, der in einem der beiden landseitigen Betriebsgebäude untergebracht ist. Das Brandschutzkonzept befaßt sich mit dem Maschinenhaus in 70 m Höhe und dessen Erschließung über die beidseitigen 70 m hohen Pylonstielen.























